Dienstag, Dezember 26, 2006

Fabrik


Das Bild zeigt eine Fabrik für Wolle aus Urmeltieren. Dabei wird auf streng kontrollierte und biologisch faire und tiergerechte Produktion geachtet. Es wird nur das Material, welches das Tier beim zufälligen Vorbeistreifen an Baumstämmen und Sofaoberflächen verliert, verwendet. Gelegentliches Auszupfen wird vom Tier toleriert ("tiereriert"). Gelegentlich erfolgt die Gewinnung auch mit sogenannten Teppichfallen, die wie am Boden ausgebreitete Schlafdeckchen aussehen und besonders aufnahmefähig für das fadenartige Rohmaterial sind. Im Bild sind solche Fallen deutlich erkennbar, die nach der Ernte von der Betriebsmeisterin re-andromiralisiert werden, d.h. in einem speziellen Prozess in grosser Höhe wieder neu aufbereitet werden.

Das Rohmaterial ermöglicht vielfältige Verwendung, vom Handschuhdämmmaterial über neuseeländische Unterwäsche bis zu Kopfkissenfüllungen. Der Anbau erfolgt kontrolliert während der Mauser (d.h. bei Urmeltieren ausschliesslich im Zeitraum von Januar bis Dezember) und geerntet wird mit modernsten Produktionsanlagen von Siemens, Miele und Dyson.

Die Weltmarktproduktion an Urmeltierwolle in Oeschgen betrug im vergangenen Jahr ca. 250 Millionen Gigatonnen. Eine weitere Produktionsstätte (mit ca. 50% der Oeschgener Maximalkapazität) wird in drei Tagen im Norden von Zürich eröffnet. Zu Beginn rechnen die Analysten des Wall-Street-Journal Commodity Index mit einem steigenden Angebot an besonders gefragter Jungurmeltierqualität aus der neuen Fabrik.

Neueste Forschungsergebnisse deuten weitere Verwendung als Abgeschmolzenegletscherfüllmaterial und Biodieselersatz an. Wir empfehlen, diese Position zu übergewichten.

Ihr Peter Practice

Der Gute Bademeister

Der Gute Bademeister geht nie leer. Oder schwimmt nie leer. Hast du die Euros? Zurück aus den Ferien in GAP gibt es natürlich viel zu berichten, wenn dann mal der Obazda verdaut und ausgeschieden ist. Tausche Scheisshaufen gegen Holz oder Backsteine zum Strassenbau. Hunderte von Generationen haben das wahrscheinlich schon vor uns erlebt, Frau Gablé hat sogar schriftstellerisch ihre Brettspielkrise verarbeiten müssen.

Ein paar fotografische Impressionen will ich dem geneigten Leser natürlich nicht vorenthalten (alle mit dem W800i aufgenommen):

Wie man deutlich sieht, kümmert sich das Kaufhaus Conen zwar um seine Kunden, aber weniger um seine Pflanzen, die das weihnachtliche Einkaufsvergnügen doch noch verstärken sollten. Dieses Gewächs (s. Abbildung) jedenfalls fühlt sich eindeutig unwohl und ist damit wohl repräsentativ für viele geparkte Ehemänner zwischen den Geschossen 2 und 3. Sozusagen der zwischengeschossliche, unbe(ob)achtete Ehemann, ähnliche Leiden durchlaufend wie Schrödingers Katze und nie ganz sicher feststellbar, in welchem Zustand sich die Materie befindet. Häh? Wie jetzt? Zuviele Wissenschaftsfragen.

Sind diese Bilder mit Gegenlicht nicht megaromantisch? So mit Sonnenreflex im Haar und langen Schatten. Man schliesst (fälschlicherweise) auf eine Entstehung am frühen Morgen. Wie bei Miami Vice. Die Aussenaufnahmen in Miami wurden immer kurz nach Sonnenaufgang gemacht, weil da die Temperaturen noch bei 35° C lagen und damit im angenehmen Bereich und ausserdem die Drogendealer noch alle schliefen. Die Abbildungen zeigen eine Winterlandschaft mit etwa 40 Grad weniger als in Miami um die gleiche Uhrzeit. Der Unterschied ergibt sich durch die Coriolis-Kräfte und der Erdkrümmung.


Was aber hat das mit dem Bademeister zu tun? Und wo soll der denn noch die Euros hintun? In zugefrorenen Pools ist ohnehin schlecht tauchen, wie ist das möglich? Diese und viele andere Fragen werden im nächsten Post auf diesem Blog beantwortet.

Die nebenstehende Abbildung hat nichts mit den Ferien in GAP zu tun, ausser dass wir den Koffer mit dieser tollen Innenraumgestaltung dabei hatten. Und Raider heisst jetzt Twix.

Es grüsst freundlich am zweiten Mhhhh-mhhh-mhhh-Feiertag (es direkt auszusprechen wäre politisch nicht korrekt und ich will meinen Lesern ja nicht zu nahe treten, besser Idomeneo proaktiv vor der ersten Aufführung absetzen und das gesamte M-KV vernichten). Jetzt aber schnell wieder ins Nest und nochmal das gesamte James-Last-Jazzrepertoire anhören. Dann geht auch dieser zweite Feiertag irgendwie vorbei.

Peter Practice

Samstag, Dezember 16, 2006

Theorie

Ich habe da eine Theorie. Man sagt ja, Menschen gähnen wenn sie Sauerstoffmangel erleiden. Warum ist dann Gähnen ansteckend? Wie ist das möglich? Meine Theorie: Wenn einer gähnt, weil er Sauerstoffmangel hat, reisst er das Maul extrem weit auf und atmet tief ein. Dabei entnimmt er der Umgebungsluft so viel Sauerstoff, dass dies augenblicklich zu entsprechenden Mangelerscheinungen im Publikum führt. Deswegen fangen dann die anderen an zu gähnen. Logisch, nicht? Sozusagen ein spontansolidarisches Synchronverhalten, ähnlich wie in der Wettbewerbspolitikvorlesung bei Prof. Bartling.

Damit wäre ein Zusammenhang zwischen Gähnen und Ökonomie belegt. Deswegen musste ich damals in den Vorlesungen auch so viel gähnen. Müsste aber sicher noch genauer überprüft werden. Entsprechende Diplomarbeitsthemen können bei mir eingereicht werden.

Stichwort Synchronverhalten: Hatte ich schon darauf hingewiesen, dass Solo-Synchronschwimmen wohl die Hitliste der bescheuertsten Sportarten mit Abstand anführt? Solche Verzerrrungen führen dann dazu, dass bei den nächsten Sommerolympischenspielen wieder täglich über Beachvolleyball berichtet wird, nie aber über Karate und Baseball. Da müsste man so manchem Programmdirektor mal einen gezielten Empi age unter die Kinnspitze setzen.

Finderlohn? Schon ein komischer Name für einen Hund, oder?

Gruss Peter Practice

Mittwoch, Dezember 06, 2006

Obi Orange

Also, voller Stolz kann ich berichten, dass es am vergangenen Montag geklappt hat und ab sofort darf ich mir den neuen Obi um den Bauch wickeln. Die Prüfung ging sehr gut und so sieht er aus:














Jetzt muss nur noch das Knie wieder repariert werden und dann kann es hoffentlich bald weitergehen. Dann kommen noch die Winterferien und viele Guetzli, Currys und Obatzda und darauf freuen wir uns.

Hier noch ein Foto vom letzten Hundespaziergang über dem Nebel:


Gruss Peter Practice

Donnerstag, November 30, 2006

10 Weihnachtskarten

Die Anzahl ist dieses Jahr begrenzt, rationiert möchte man sagen. Wie in der ehemaligen Ex-DDR. Wer keine bekommt, tröstet sich einerseits damit, dass kein Staubsaugereinsatz notwendig wird, um die herausrieselnden Sterne(n helv.) einzusammeln, andererseits mit ein paar neuen Bildli aus dem Natel:




Freitag, November 24, 2006

Nikolausi

Wollte nur noch kurz vor dem Heiamachen sagen, dass das Vorbereitungstraining mit JLP sehr gut war. Einmal durch das ganze Programm für den 4. Kyu und er erklärt das wirklich sehr gut. Vielleicht klappt es ja auf den geplanten Termin. Mal sehen, wäre ein nettes Samichlausgeschenk. Bis dahin ist aber noch viel Üben angesagt.

Ich wünsch Euch was! Guats Nächtle und Fuss gut! Vielleicht sogar: Hand und Fuss gut!

Peter Practice

Dienstag, November 21, 2006

Mehr Fach Auswahl

Jetzt habe ich schon seit acht Tagen hier nichts mehr hinterlassen und ich wollte doch noch berichten, wie die CIA Prüfung lief. Schon fast vergessen, Mann. Aber es hat sich dann zwischenzeitlich doch viel Wichtigeres ereignet, zum Beispiel die Ankunft des Babys von C. und M. aus T. Selbiges ist ganz neu, ziemlich klein, und bewegt sich kaum. Zustände, die sich schätzungsweise bald ändern, wenn es ersma zu Hause ist (was mittlerweile der Fall sein dürfte) und vor das Deutsche Farbfernsehen im neuen Flachbildschirm gesetzt wird. Dann setzen rasche Bewegungs- und Fluchtaktivitäten ein und Erbrechen und Landwirtchen machen sind nur zwei von vielen möglichen Reaktionen und unerwünschten Nebenwirkungen. Aber auch die Popstars sind ja jetzt glücklicherweise vorbei und den B-Prominenten auf dem Eis in allen Kanälen wünscht man rasche Schollenschmelze bzw. hungrige Eisbären. Wie hiess es doch bei dem Aphoristiker, dessen Namen ich vergass: "Radkappen nehmen zu - Polkappen nehmen ab".

Wichtige Ereignisse stehen noch in dieser Woche ausserdem noch bevor, so die erwartete Auslieferung des Andiaudi (Freitag) und Besichtigung des Schieferbodens bei Fam. H. am Samstag. "Die Katzen sperren wir in den Keller!", noch so ein Fake. Dass mir das jetzt erst auffällt, ich werde echt labil indie Birne.

Deswegen ist jetzt genugma für heute.

Viele Grüsse von
Peter Practice

Knie

Auf Wikipedia steht zu lesen, dass man 20 Jahre nach einer grosszügigen Meniskusoperation mit Kniearthrose zu rechnen hat. Ist das der Grund, warum ich seit Wochen nicht mehr richtig laufen kann? Sollte das mir ein zweites Mal nach 1987 einen Strich durch die Orangegurtprüfung machen? Vielleicht kann ich den Besuch beim Orthopäden ja noch rauszögern, bis mein Sensei mir den Eintrag bewilligt. Natürlich nur nach bestandener Vorführung. Das muss dann aber bald sein, denn allzu lange will ich nicht mehr warten.

Mal sehen, ich werde berichten.
Gruss Peter Practice

Montag, November 13, 2006

Säg du

Nein, das ist nicht finnisch und auch keine Aufforderung zur weihnachtlichen Bastelarbeit mit Balsaholz und Laubsäge, es ist schweizerische Mundart und obendrein noch ein Beispiel für die überschäumende Entschlusskraft der Eidgenossen.

Nein, nein, schallt es mir entgegen, es handelt sich vielmehr um ein Beispiel der demokratischen Konsensfindung und Kompromissbereitschaft der Alpenrepublikbewohner.

In Finnland, sprich am nördlichen Polarkreis, könnte man jetzt schon wieder vor jedem zweiten Haus einen festgefrorenen Alkoholiker sitzen sehen, tiefgefrostet und theoretisch haltbar bis zur Sommersonnenwende 2007. Denn nur dort friert selbst reiner Sprit rasch ein und wer es dann von Beiz zu Holzhaus nicht mehr schafft, um den ist es geschehen. Kann übrigens hierzulande nicht passieren, denn viele Älplermakkaroni, Pizokels und Käsefondue wärmen von innen.

Und nach wie vor gilt: "Nur in Finnland ist Finnland Inland".

Es grüsst
Peter Practice

Montag, November 06, 2006

Dichtung in Mundart

Jetzt wird es frostig und man wird daran erinnert, die Tage bis zu den Winterferien in GAP zu zählen. Habe ich aber noch nicht gemacht. Jedoch denke ich an die Anziehsachen, die mitzunehmen sind, sowie die Gewürze "Curry" und "Scharf" aus dem heimischen Küchenregal.

Es müssen nebst Skihose und langer Unterhose auch alle Pullover mit. Dann kann ich immer zwei oder drei übereinander anziehen und wenn wir rausgehen, noch einen zusätzlich. Am Abend erfreut man sich dann umso mehr über die heissen und dampfenden Ravioli. Mit Scharf drin bzw. drüber.

Anlässlich der kalten Jahreszeit ein Trinkspruch vor der Kime-No Kata: "Zum Z'vieri ein G'frieri". Aus Sicht eines Kannibalen würde der sogar Sinn ergeben (nicht "machen"), aber die sind in der Schweiz wohl schon ausgestorben oder nur noch dort anzutreffen, wo selbst Sunrise keine Netzabdeckung mehr bietet. Man kann sich sicher fühlen.

Wenn nicht, weiter nage waza üben.

Es grüsst fröstelnd Peter Practice

Sonntag, Oktober 29, 2006

Bunte Tierwelt

Heute waren wir bei den E.'s in Z. und haben supermegaleckeres, thailändisches Curry und Willisauer Ringli gegessen. Erste Vorbesprechungen für die gemeinsamen Ferien in etwa sechs oder sieben Wochen. Dann aber kam der Tatort und wir wollten ja nicht den Altersschnitt der Öffentlichrechtlichen senken. Aber so ein iBook mit Fernsehaufzeichnungsfunktion ist schon cool.

Ich werde oft gefragt, wann es mal wieder ein paar Fotos vom Handy gibt. Ich will der Leserschaft natürlich nichts vorenthalten, aber auch sicherstellen, dass es immer wieder was Tolles und Spannendes zur Unterhaltung gibt. Heute beschäftigen wir uns mal mit der bunten Tierwelt. Und da wir uns ja in einer Konsumgesellschaft befinden, zeigen wir auch gleich praktische Hinweise zur Zubereitung. So nach dem Motto: Heinz Sielmann trifft Tim Mälzer.

Also: Lebendig sah es so aus:






Nach Häuten, Braten, Würzen und Anrichten präsentiert sich diese leckere Speise wie folgt, und allein die Darbietung ist drei Kochmützen wert, da staunt sogar der Bib von Michelin:



Was den Aufenthalt in GAP angeht, so würde ich mir einen Riesenvorrat an Raviolis aus der Dose wünschen, dann brauchten wir die Ferienwohnung gar nie zu verlassen. Es ist ja so kalt dort um diese Jahreszeit. Mal sehen, mich beschleichen Zweifel, ob ich mich mit der Ravioliidee werden durchsetzen können. Ich werde berichten.

Guten Appetit wünscht Peter Practice

Freitag, Oktober 06, 2006

Der Mann im Mohn


Wer ihn findet, darf ihn behalten.

Gruss Peter Practice

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Papageienschmuggel

So hiess ein Kapitel in dem genialen Lehrbuch zur Mikroökonomik von Hal Varian. Wir haben das im dritten Semester oder so benutzt, sind aber nicht bis zu diesem Kapitel vorgedrungen. Man findet zum Thema auch nichts im Kamerad Google, vielleicht ist es doch nicht so spannend, wie z.B. der "Blisspunkt", der an anderer Stelle im gleichen Lehrbuch besprochen wird. Oder das "Schlecht" (als Gegenteil von Gut, wie Wirtschaftsgut). War lustig, damals im dritten Semester.

Was ich mir neulich überlegt habe: Wenn Hunde oft an Autobahnen ausgesetzt werden, nachdem am Weihnachtsbaum alle Nadeln ab sind, müsste man unliebsame Papageien nicht logischerweise und folgerichtig am Flughafen aussetzen? Oder an ein Flugzeug anbinden?

Die Frage stellt sich dann aber, was macht man mit dem nutzlos gewordenenen Meerschweinchen? Am Meer aussetzen oder auf dem Bauernhof? Reicht ggf. ein See? Welchen Nutzen hat ein solches Tier überhaupt "in first place"? Dissertationsthema: Das Meerschweinchen als volkswirtschaftliches "Schlecht" vor dem Hintergrund zunehmenden Papageienschmuggels in der ehemaligen Ex-DDR.

Demnächst mehr von
Peter Practice

Mein Flugzeug

Ich werde oft gefragt: Herr Practice, wie schaffen Sie das? Wie ist das möglich? Nun, ich habe mir mein eigenes Flugzeug bestellt, einen A380. Bis der nämlich ausgeliefert wird, habe ich die hundert Millionen US Dollars, die das Ding kostet, zusammengespart.

Der Exlieblingsnachbar D. aus G. erklärt mir dann, wie es geht. Vielleicht kann ich dann mal auf John Travolta's Privatlandebahn aufsetzen. Kaffe trinken und dann weiter nach Hamburg, Regen und Wind. Die Frisur sitzt.

Grüsse aus Madrid von
Peter Practice

Dienstag, September 26, 2006

Man wartet auf diese Informationen

Wir drücken Helmi aus B. natürlich fest die Daumen, dass sein Drehbuch mal in Form einer sonntäglichen Tatort-Folge auf die durchschnittlich achtundfünfzigjährigen Öffentlichrechtlichgucker abstrahlt. Und dass dann noch viele weitere Folgen folgen.

Unsereiner schreibt Blog und verbreitet wichtige Informationen wie diese:

- Die Schere der Friseurin wird heute abend nach 21 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Es handelt sich um ein Jaguar Modell aus Solingen, aber das kann man kaum noch lesen.
- Es gibt Anwälte in der Schweiz, die würden locker eine Comedy im deutschen Farbfernsehen bekommen, so amüsant sind die.
- Ich bin in der Lage, Berner Sennhunde, die vor meinem Auto die Strasse überqueren, als solche zu identifizieren.
- Für das Brennen einer CD-ROM (nicht CD-TURIN) berechnet das Fotolabor drei (3) Euros! Incl. Material.
- Bei Anne und Gerald läuft nur der AB.
- Mit Dr Sch. aus W. möchte ich kein Jiu-Training machen, der hat mind. 130 kg.
- Wenn das ARD die Zahlungen an Jan Ullrich einstellte, könnten sie mehr Drehbücher von Helmi kaufen.

Wenn das mal nix ist, oder?

Es grüsst freundlich: Peter Practice

Donnerstag, September 21, 2006

Quizfrage

Mir ist noch nicht ganz klar, ob der Elefantensaft

a) aus Elefanten hergestellt wird; oder
b) aus den Exkrementen von Elefanten hergestellt wird; oder
c) von Elefanten ebenfalls getrunken wird.

Wer es weiss, bitte an diesen Blog melden, ich würde mich freuen. Was ich weiss ist, dass das Zeug eigentlich aus Südafrika kommt, aber auch in Madrid und Deutschland verkauft wird. Für Nachschub ist also gesorgt, auch nach dem Divestment.

Ist das nicht eine gute Nachricht?

Gute Nacht wünscht Peter Practice

Dienstag, September 19, 2006

Fips und die Papageien

Hätte man nicht auch die Papageien dem Fips zum Frass vorwerfen können? Statt sie an der Autobahn anzubinden? War ja nur so eine Idee. Dann würde Fips vielleicht sprechen können und auch viel besser pfeifen.

Jetzt fahren Panzer in Bangkok, dabei sind die Kollegen doch gerade unterwegs dorthin. Und ich habe schon wieder eine lange Shopping-List. Aber ich habe schliesslich noch sechs Wochen Zeit, bis ich wieder dort bin. Ma kucken, vielleicht bringen sie was auf RTL. Oder auf Youtube, dem besseren Dritten.

Muss weiter am Plan für 2997 schreiben, vielleicht nochmals die Evolution of Dance anschauen, das ist lustig.

Bis bald Gruss Peter Practice

Samstag, September 02, 2006

Nachricht aus Texas

Ich werde oft gefragt, was es neues aus Texas gibt. Nun, als ich das letzte Mal im Club der Ölbarone mit Bush senior zusammengesessen bin, ist mir aufgefallen, wie sehr sich Manuel Andrack und Bobby Ewing ähneln. Jedenfalls mit einem Zeitunterschied von etwa 25 Jahren.


Verblüffend, was? Vielleicht gibt es auch hierzu eine Verschwörungstheorie. Eventuell die gleiche Person (die Richterin würde sogar sagen: "dieselbe"). Das überlasse ich aber Anderen, darüber zu berichten.

Damals durfte ich Dienstags immer bis 22:30 Uhr aufbleiben, um Dallas zu sehen, das war klasse. Heutzutage gibt es nur noch Wickert, und der ist bei weitem nicht so unterhaltsam.

So, muss zum Spaziergang, sonst gibt es eine Pfütze im Wohnzimmer.
Samstägliche Grüsse von Peter Practice

Dienstag, August 29, 2006

Entweder Du oder meine Oma!

Man muss ja das beste aus der klimatischen Situation machen: Man erfindet Gutenachgeschichten. Denn eins ist klar: Wenn ein Ameisenbär Ameisen frisst, frisst der Regenwurm Regen. Dies ist eben nicht erfunden, sondern lässt sich bei der vorherrschenden Witterung jeden Tag im eigenen Garten beobachten. Welche Rolle die vielen Schnecken dabei spielen, ist mir jedoch nicht ganz klar. Vielleicht sind die jedoch die nächste Stufe in der Nahrungskette, Wurm frisst Regen, Schnecke frisst Wurm. Nachbarskatze frisst Schnecke, Hund frisst Nachbarskatze.

Moment, jetzt habe ich die Hasen der Finanznachbarn vergessen. Welche Hierarchie hat wohl dieses Tier in der Nahrungskette? Ich kann mich erinnern, schon einmal Hasenleber gegessen zu haben. Allerdings beim ersten Mal muss man volltrunken sein, aber ab dann schmeckt es. Wenn frisch geschlachtet durch die Axt des Jan L. aus W.

In Winningen müsste jetzt eigentlich wieder Winzerfest sein (das Älteste Deutschlands). Kann man sich gut merken, denn es beginnt immer am letzten Augustwochenende und endet mit einem Feuerwerk am Sonntag des ersten Septemberwochenendes. Dazwischen jede Menge Rauferei, Bembel und Volksmusik. Die Bembel heissen jedoch dort nicht so, sondern ganz normal Weinkrug. Früher gab es auf die 10 Mark Pfand und wir haben sie den besoffenen Touristen abgenommen und dann das Pfand kassiert. Auch von den Musikern haben wir sie abgegriffen, die bezahlen ohnehin kein Pfand und während die Tuba geblasen wird, ist schlecht gleichzeitig auf den Weinkrug uffpasse.

Also: Sich regen bringt Sägen. Die handgeschmiedeten japanischen sollen ja so gut sein. Und teuer. Ob Jan L. aus W. eine japanische, geschmiedete Axt verwendet hat? Das würde einiges erklären.

Gruss Peter Practice

Montag, August 28, 2006

Quizfrage

Gefällt Ihnen der Sommer 2006?

Antworten bitte an diesen Post.

Gruss Peter Practice

Freitag, August 25, 2006

Unnötige Neuordnungen

So, jetzt sind wir also den Pluto als Planten los. Es ist klar, dass dahinter eine Verschwörung steckt. Diesmal sind es wieder die Schulbuchverlage, die dahinter stecken. Jetzt, im Sommerloch und nachdem aufgrund der Rechtschreibreform alle Schulbücher neu gedruckt werden mussten, ist nichts mehr los. Also, was macht man: Man sortiert einen kleinen unschuldigen Planeten aus und hat nun Grund, die Physikbücher neu aufzulegen und die alten für ungültig zu erklären. Das ist ein Riesenbeschiss.

Wer muss denn jetzt dahin fliegen und den armen Pluto aus seiner Umlaufbahn kicken? Ich meine, damit wir ihn auch wirklich los sind und nicht im Sommerschlussverkauf jemand auf die Idee kommt, und so, weisste? Was heisst eigentlich Pluto? Ist das nicht auch der Herrscher der Unterwelt? Dann dürfte er sich mit Schulbuchverlagen ja bereits bestens auskennen.

Mehr nach dem Formel 1 Rennen. Es grüsst Peter Practice

Donnerstag, August 24, 2006

Freizeit 81

Ich habe mich des öfteren gefragt, ob es nach einem Tsunami auch einen Abnahmi gibt. Den könnte ich mal gebrauchen, denn noch immer habe ich mein Idealgewicht nicht erreicht, trotz viel leckerer Schokolade und Kaffee. Vielleicht sollte ich mal wieder der grossen schottischen Restaurantkette mit dem goldenen M einen Besuch abstatten, das ist ausgewogene Kost und man verliert die Lust auf Süsses zwischendurch. Das Ziel ist erreicht, wenn einem nicht nur richtig schlecht ("zum Speien übel") ist, sondern auch noch das Bedürfnis nach einer Dusche entsteht. Hat sonst keiner.

Ich werde oft gefragt, wann es mal wieder ein tolles Foto vom Musikhandy gibt. Nun, hier ist eins. Aufgenommen auf dem Flughafen von Madrid, wo es keine Lounge für die Senatoren gibt, deswegen gammelt der Reisende auf sprödem Marmor. Da haben es die Staubsaugervertreter schon einfacher, die können sich immer und überall einen vollen Beutel mit vielen Hundehaaren drin als warmes und weiches Kopfkissen zwischen Toupet und Fussboden klemmen. Ausser natürlich man vertritt die neue Generation der beutellosen Haushaltssauger, dann ist auch hier Sense.

Was es sonst noch so gibt: Die E.'s haben ein Movie von Mr Chap veröffentlicht. Mal sehen, wie die Box Office Sales am Wochenende sein werden, immerhin konkurrieren sie mit dem Grossen Preis der Türkei. Wir werden berichten.

Peter Practice wünscht "Pleasant days and long nights!"

Samstag, August 19, 2006

Nicht für den Einzelverkauf

Bin nämlich gerade wieder daran, Muffins zu backen. Diesmal für das morgige Quartierfest, auf das offenbar gar niemand Bock hat (ausser den Finanznachbarn vielleicht) und welches witterungsbedingt wahrscheinlich in unserer Garage stattfinden wird. Wir werden berichten.

Was mich bei der handwerklichen Tätigkeit gewundert hat, ist das Risiko gesundheitlicher Gefahren aus diesen neuen tollen Silikonbackförmchen. Herr Google informiert mich umfassend, er teilt mir nämlich mit, was der Freistaat Thüringen herausgefunden hat und sogleich im Jahresbericht der amtlichen Lebensmittelüberwachung 2002 publiziert hat. Nachdem man sich in den 118 Seiten (mehr Seiten als Suchergebnisse, wow!) durch zahlreiche Grussworte promovierter DDR-Bürger geklickt hat, wird man auf Seite 74 informiert, dass eine Kleinbackform aus Silikon zuviele flüchtige Bestandteile erhielt.

Na ist doch klar, meine Muffins sind extrem leichtflüchtig, wenn sie in die Hände der Fam. Sch. aus G. geraten. Dann geht die Halbwertszeit gegen Null!

Aber auch im kapitalistischen Westen macht man sich Gedanken und forscht eifrig auf Kosten der Steuerzahler. Der "Landesbetrieb Hessisches Landeslabor" hat in seinem Jahresbericht 2004 folgendes festgestellt, dass der Grenzwert für Material mit Lebensmittelkontakt von 0.5% flüchtiger organischer Bestandteile um das dreifache überschritten wurde. Jetzt wissen wir es genau und blättern noch etwas in den Grussworten der hier sogar Habilitierten. Ist das jetzt die technische Überlegenheit des Westens?

Wir werden es herausfinden.
Gruss Peter Practice

Dienstag, August 15, 2006

Hange am Gubrist

Wollte mich doch rasch nochmal melden, bevor es in die Heia geht (Für Daniel: Ab marsch ins Schützengräbchen). Die Ferienzeit scheint vorüber, gemessen am zunehmenden Stau morgens und abends am und im Gubrist sowie auf dem Nordring. Jedoch: noch immer zuviele Kontrollschilder mit dem D drauf. Aus B, ZI, HZA und wer weiss noch. Seit die aus der DDR rausdürfen ist nichts mehr sicher. Blühende Landschaften.

Ich werde oft gefragt, wie ernst es mir damals war mit dem Kamel. So als Fortbewegungsmittel in der Stadt, meine ich. Naja, ich habe das schnell wieder vergessen, denn es mangelt ja in den meisten deutschen Innenstädten noch immer an ausgewiesenen Kamelparkplätzen und genügend grossen Robi-Kameli-Säckli. Und wenn man dann mal einen Parkplatz gefunden hat ist man ewig weit vom Laden entfernt. Da haben wir das heute schon besser, muss ich sagen. "Bis zum Bürgersteig gehen wir zu Fuss", den Rest der Strecke konnten wir wir heute sogar mal wieder bei offenem Verdeck (27°C) geniessen.

Von der damaligen Idee ist also nicht viel mehr als die Farbe alpakabeige übriggeblieben. Leider gibt es keine Feuerlöscher in dieser Farbe und mit dem Lackstift den Minimax zu behandeln wäre etwas zuviel verlangt.

So, gehe jetzt ins "Näscht" und schlafe tief und sicher weil das Militär das Land verteidigt. Gut zu wissen.

Gute Nacht Peter Practice

Montag, August 14, 2006

Is it any wonder?

Habe heute im Auto (wo sonst kann man noch ungestört AC/DC auf voller Lautstärke hören?) die neue Langspielplatte von Keane angelost. "Under the Iron Sea" heisst das Werk und es kommt daher im modernen Compact-Disc-Format. Passt deswegen auch viel besser und ohne viel Quetschen ins Autoradio. Gefällt mir sehr gut, besonders der Ohrwurm auf Track 2. Obwohl ich ja keine Insekten mag. Die Leserschaft möge daher bitte auch den englischen Titel verzeihen.

Es ist übrigens erwiesen, dass ein grosser Teil der Verkehrsunfälle in den USA auf im Auto eingesperrtes Insektenviech zurückzuführen ist. Wenn man z.B. beginnt, Fliegen oder sowas zu fangen oder sich von Spinnen am Rückspiegel erschrecken lässt. Ich empfehle da folgendes: Immer eine grosse Dose Insektenspray mitführen. Die in gelb passen farblich recht gut zum Feuerlöscher. Eine Marktlücke ist definitiv das farblich auf den Autolack abgestimmte Insektenspray in der Tropen-Spezialgrösse.

Immerhin besitze ich zum jeweiligen Anzug farblich passende Autos. Vielleicht sollte ich mal mit einem Alpaka zur Arbeit reiten. Früher, bevor die Welt das Bloggen kannt, hatte ich tatsächlich einmal überlegt, statt eines Motorrollers von Vespa mir ein Kamel zu kaufen. Die machen bis etwa 60 kmh und sind wahrscheinlich auch umweltfreundlicher als so ein mieser Zweitakter. Wäre damals an der Schule echt die Attraktion gewesen, hat sonst keiner.

Die Empfehlung des Tages: Keine Tiere, die kleiner sind als 4.5 cm mitnehmen, auch wenn sie einen noch so flehentlichen Dackelblick aufsetzen. Man wird es bereuen. Kleintiere wie Hühner und Katzen am besten ausgenommen und tiefgefroren transportieren, Grosswild ist in speziell dafür vorbereiteten Boxen mitzuführen. Hier ein Beispiel:



Gruss Peter Practice

Sonntag, August 13, 2006

Hunky-dory (das Dritte)

Also, ich muss doch rasch noch mitteilen, dass der Spion sich in einzelne Atome weg-epiliert hat, übrig blieben nur ein paar Staubwolken unten im Kasten. Vorher jedoch hat er freundlicherweise noch den Verschluss von innen aufgemacht, wirklich nett. Es gibt doch noch Anstand unter V-Männern. Als Beweis ein Foto meiner tollen Cleveland Indians-Krawatte. Einfach geil, nicht wahr?


Ich werde oft gefragt, welches meine Lieblingsworte in der englischen Sprache sind. Drei teile ich gerne mit: Curfew und Carnage. Die klingen einfach toll und lassen sich nicht herleiten, finde ich. Und werden in der derzeit üblichen Kriegsberichterstattung aus allen Teilen der Welt auch recht häufig gebraucht, leider. Dennoch, alles Hunky-dory an der Kleiderschrankfront, alles weitere wird sich zeigen.

Bitte schon vormerken: 21. August - neue Folgen der Gilmore Girls; 27. August - Grosser Preis der Türkei; im Herbst irgendwann - zweite Staffel der Desperate Housewives.

Gruss Peter Practice

Glatt-Zentrum

Eine lohnende Anschaffung, wirklich, so ein Epiliergerätli von Braun. Erschreckend ist nur, dass der ganze Haushalt bereits durchdringend braunisiert ist, vom Mixer über Rasierer zur elektrischen Zahnbürste. Kann mir schon fast ausrechnen, welche Teile am tollen Verwaltungsgebäude oberhalb von Wiesbaden von mir bezahlt wurden, vielleicht die goldenen Türgriffe in der Chefetage.

Gibt es da übrigens eine Verbindung zum Bundesnachrichtendienst? Sitzen die nicht auch dort oben? Die warmen Quellen, denen die Innenstadt permanente Schneefreiheit zu verdanken hat, gibt es möglicherweise auch im übertragenden Sinn.

Die Muffins sind gebacken und warten auf Transport und Verzehr bei Fam. Sch. Bis dahin werde ich mir noch den Kopf zerbrechen, wie ich wieder an meine Klamotten rankomme, Hemden, Anzüge, Krawatten, alles im nicht mehr zugänglichen Teil des massiven Kleiderschrankes im englischen Stil. Nachdem gestern der Schlüssel im Schloss abbrach, ist das Innere besser geschützt als jeder Spion im Bundesnachrichtendienst.

Glücklicherweise befinden sich die warmen Pullover, die beim derzeitigen Novemberwetter gebraucht werden, im öffentlichen Teil des Schrankes.

Gute Nachrichten: Die E.'s aus Z. bekommen das kleine Hundi namens Chap. Wann genau, weiss ich nicht aber das erzähle ich rechtzeitig.

Muss los, den Spion im Kleiderschrank rauslassen oder zumindest ein Loch in die Rückwand bohren, sonst erstickt der noch. Vielleicht werfe ich ihm Birgit's altes Epiliergerät rein, dann kann er daraus ein Funkgerät bauen und verschlüsselte Nachrichten an das Glatt-Zentrum absetzen.

Werde als nächstes berichten, wie man einen Bürotag ohne Schale und Montur übersteht. Wollte Daniel ohnehin mal fragen, ober die gleiche Dienstkrawatte tragen muss wie auch die Kurzstreckenhüpfer. Schrecklich, die toppt ohne Zweifel noch meinen Fanschlips der Cleveland Indians, den ich mal für 5 Dollars erstanden habe.

Gruss Peter Practice

Donnerstag, August 10, 2006

König Bhumibol's Auto (zumindest)

Da war ich doch eben schnell mal unten in der Lobby um ein Eis zu holen und schon begegnet einem der König von Thailand. Samt Königin und viel militärischem Gefolge. Deswegen auch die viele nervöse Trillerpfeiferei schon den ganzen Morgen. Das höre ich bis herauf in das 28. Stockwerk, hinter Glas und bei rauschender Klimaanlage.

Gut, dass ich heute eine Krawatte trage, man will ja angemessen gekleidet sein, wenn königlicher Besuch mal das Porzellan betrachten will. Besser wären übrigens gelbe Polo-Shirts, denn gelb ist die Lieblingsfarbe von König Rama IX Bhumibol (der vor sechs Wochen sein sechzigstes Thronjubiläum feierte und der Stadt Bangkok zu diesem Zweck zwei Tage Zwangsferien verordnete).

Der Mann ist übrigens amerikanischer Staatsbürger, geboren in Massachussets, USA.



Immerhin ist es mir dann noch gelungen, die königliche Limousine zu fotografieren, die noch immer unten parkiert ist. Näher ran hab ich mich der vielen Bewaffneten wegen nicht getraut, obschon wir ja nicht in Texas sind.

Es ist schön festzustellen, dass auch im Königreich Thailand deutsche Wertarbeit offensichtlich geschätzt wird. Die Begleitfahrzeuge waren Toyotas und japanische Motorräder. Auch mein Eis habe ich noch bekommen, hat heute sogar nur 18 statt wie gestern 20 Lokale Währungseinheiten (LCU's) gekostet, vielleicht der königliche Rabatt. Vielleicht kommt der Herr mal mit mir mit, wenn ich das nächste Mal ein Auto kaufe. 10% sind schliesslich was, wenn es schon keinen Flottenrabatt mehr gibt.

Gruss aus Bangkok
Peter Practice

Montag, August 07, 2006

Sonntag, August 06, 2006

Budapest bei Regen

Also war nix mit Schumi und so. Obwohl es ja bis fast am Schluss sehr gut ausgesehen hat. Den Alfonso freut's und die Chancen auf den achten Titel sinken. Dafür scheint jetzt die Sonne, der Bloggende ist geblendet und überlegt sportliche Betätigung: Runterlassen der Jalousie, im Manuellbetrieb.

Wie heisst der Tag nach zwei Tagen Regen? Montag. Jetzt gibt es gleich Apfel im Schlafrock und der Leser wird aufgefordert, etwas zu meditieren. Einfach zehn Minuten lang die nachfolgende Abbildung betrachten.



Gruss Peter Practice

Samstag, August 05, 2006

Lockere Schrauben

Meine Frau und ich sind vom gleichen Glauben.

Wir glauben beide, dass die Geschirrspülmaschine Knoblauch gegessen hat. Deswegen lassen wir sie jetzt laufen. Das heisst nicht, dass wir herzlos sind, sie läuft ja nicht weg. Hoffe ich jedenfalls. Wir werden sie auch nicht an der Autobahn anbinden und dann nach Süden fahren. Dort regnet es ja auch nur, macht echt keinen Spass.

Ich muss es wissen, schliesslich war ich heute im Süden, wie verhangen es da war sieht man auf diesem Foto. Es verlangt einen nach Holz für den bisher unbenutzten Schwedenofen, um die Stube zu heizen. Früher, so vor zweihundertfünfundfünzigmillionen Jahren hat man sich an dieser Stelle einfach ein weiteres Bärenfell oder Mammutfell oder dergleichen übergehängt, die Heizdecke auf Stufe IV gestellt und dann war Ruhe. Früher war eben alles anders.

Birkenholz wäre wahrscheinlich gut, dann fühlt sich die Birke im schwedischen Ofen gleich wie zuhause und jauchzt "Hej Hej Dáhpáhusat" oder vielleicht auch "Dalle maid mii geaid dihtoriin ii leat sámegielat boallobeavddit sáhtaseimmet". Vielleicht schicken wir besagte Spülmaschine mal auf Skandinavien-Rundreise und lassen ein paar Klafter aufladen. Platz ist ja.

Genau aus diesem Grunde ist im Hotel New Hampshire übrigens alles am Fussboden festgenagelt oder verschraubt.

Morgen werden wir berichten, wie sich Schumi von Platz 11 auf Platz 1 vorgearbeitet hat und bei Alfonso wieder alles schlecht lief. Bis dahin erbitten wir weitere Glaubensbekenntnisse und grüssen freundlich.....

Pater Practice

Donnerstag, August 03, 2006

Video Chat mit Hund



Muss morgen bereits um 5 Uhr morgens raus und dann in die Urkantone gurken. Deswegen gibt es heute mal was Entspannendes zum Betrachten.

Gruss Peter Practice

Mittwoch, August 02, 2006

Vulkanier


Hab heute keine grosse Lust, was zu schreiben. Dachte, ich lade mal wieder ein Bildli aus dem Handy rauf. Es zeugt vom Feuerwerk am 1. August. Tatort: Beim Roger auf dem Rasen, gleich nebenan.

Gruss Peter Practice

Dienstag, August 01, 2006

Ich erweise grau

Wir kommen gerade von einem Campingplatz in der Nähe von Freiburg/Br. zurück, wo wir Ralf und Nadine und Silas und Benni getroffen haben. Das war sehr schön, ein kurzer Ausflug in den Bruderstaat BRD und ein Wiedersehen mit Freunden von früher.

Ich werde oft gefragt, warum ich seit heute meinen Blog so komisch schreibe. Das hat einen einfachen Grund, es gilt ja jetzt bekanntlicherweise (oder bekanntlicher weise oder bekanntl ich er weise?) die Neue Deutsche Rechtschreibung. Da muss man ja uffpasse, das man nix Falsches schreibt und damit den Nachwuchs nicht verzieht. Wir haben ja gelernt, dass der fünfjährige Nils wahrscheinlich eine wenig favouröse Laufbahn einschlagen wird, das merkt man jetzt bereits. Getreu dem Motto, "Die Kinder von heute sind die Verbrecher von morgen". Aber welche Wahl hat er in einem Milieu, wo schon der siebenjährige Bruder lieber Blumen pflückt als seinem kleinen Geschwisterchen ordentlich eins auf die Fresse zu geben, wann immer der muckt.

So, in 17 Minuten sind wir bei den Nachbarn eingeladen, haben den mitzubringenden Salat noch nicht mal angefangen zuzubereiten, sind noch nicht umgezogen und nix. Und den Tieren müssma noch Ohrstöpsel reinmachen, damit die bei ungünstigen Bedingungen am späteren Abend sich kein Knalltrauma zuziehen. Man ist sich bei sowas ja nie der Folgeschäden bewusst, vielleicht werden die dann auch schwul oder so. Wie der Nilsbruder.

Ich halte die Öffentlichkeit auf dem Laufenden!

Gruss Peter Practice

Sonntag, Juli 30, 2006

Der skatende Sachse

Gut, schliesslich bezahlen wir in Bülach auch keine Steuern, wir können also nicht erwarten, dass die dort am Ortseingang einen Fremdenführer aufstellen, der uns tagesaktuell die besten Restaurants empfiehlt. Aber wenn schon skatende Sachsen mit Hundi-am-Halti als Attraktion dienen, dann sollten diese doch wenigstens ein paar Flyer oder Infobroschüren dabei haben. Dann war auch die Ration Carpaccio nicht so der Killer. In einer Ausstellung im Zürcher Kunsthaus hiess es von ein paar Jahren einmal (sinngemäss): "Der Zürcher ist mit dem Essen in Restaurants generell sehr zufrieden, solange es grosse Portionen sind". Also, das üben wir noch. Es ist sicherlich sinnvoll, gelegentlich mal ins Museum zu gehen, besonders wenn davor ungewollte Kunstwerke aus Stahl heimlich aufgestellt werden.

Davon abgesehen war das ein megagenialer Tag. Ferrari Doppelsieg und Rückstand auf Alfonso um sechs Punkte verkürzt. Wir sind nicht nur Papst, wir können auch noch Weltmeister werden. Wat willste mehr? Dann noch der Überaschungsdoppelsieg im Kart gegen Andi, was auch nicht schlecht war. So wünscht man sich seinen Geburtstag.

Wenn wir jetzt noch die E.'s von Winterferien in GAP überzeugen können, wäre das Wochenziel bereits am Montag erreicht. Mal sehen, wie weit die Überredungskünste reichen. Morgen ist ja frei (Brücke) und 1. August sowieso. Müssen noch eine Alternativstrategie überlegen, um die Hunde vor der Knallerei zu verschonen. Ein Ausflug in den grossen Kanton wäre schön.

Das reicht für heute, muss mich jetzt an all die Webadressen erinnern, die mir heute abend empfohlen wurden bzw. solche, die ich zu senden versprach. Ist halt nicht mehr soo einfach wie noch zu Jugendzeiten (bei Shakespeare heissen diese "salad days" und muss sagen, meine Portion beim Nachtessen war ok. To be or not to be.

Gruss Peter Practice

PS: Es wundert mich dann doch, wie man 4.5 Tonnen rostigen Stahls in einem Stück "heimlich" mal schnell auf dem Bürgersteig hinterlässt.

Samstag, Juli 29, 2006

Cosmo

Fände ich als Namen für ein C-Hundi aus dem weissen Wurf ja nicht schlecht. Ich werde oft gefragt, was das denn heissen soll. Ist doch klar, "der aus dem All kam". So wie ein Cosmonaut eben. Aber nein, die kamen ja nicht von dort, sondern die gingen dorthin. So auch die Hündin Laika. Womit wir wieder beim Hund wären. Aber das war bereits 1957, ich kann mich nicht mehr erinnern und ich frage mich gerade, ob die tatsächlich aus einem L-Wurf stammte. Fragen kann man ja nicht mehr.

Der Koffer. Ja genau, was ist mit dem, rufen mir auf der Strasse die Leute zu. Fragende Blicke dazu, schneller als die Worte selbst. Der Koffer samt vollständigem Inhalt ist seit fünf Minuten wieder zuhause und sagt nix. Klappohr. Bin mir nicht sicher, ob die drei Dosen Cream Cheese die drei Tage mit Temperaturen bis zu 35°C ausgehalten haben. Noch essen oder lieber weg damit? Wenn jemand einen Tipp hat, bitte per Kommentar an diesen Blog.

In Amerika gibt es ja diesen Spruch, dass man alles was noch nicht länger als fünf Sekunden auf dem Boden gelegen hat, noch essen kann. Hat das irgendeine Bedeutung im Zusammenhang mit Cream Cheese? Wahrscheinlich nicht, ausser das beide aus Amerika stammen und dann wird es auch richtig sein. Ich nehme an, Laika hat das nicht gewusst. Wahrscheinlich hat sie auch nie Cream Cheese zu fressen bekommen. Astronauten, entschuldigung, Cosmonauten essen ja nur aus Tuben. Was mit besagter Substanz eigentlich zu bewerkstelligen wäre, die Konsistenz ist ja wie Zahncreme.

Schumi steht in der ersten Reihe, Alfonso weit hinten. Und das ist gut so. Mehr werden wir morgen um diese Zeit wissen, aber was so ein Silberpfeil heutzutage aushält bzw. nicht mehr aushält, das kennen wir ja. Nix mehr Gute deutsche Wertarbeit, aus Erfahrung gut und so. Schrott.

Muss noch ein wenig ins CIA Manual schauen, wie es sich für einen guten Agenten gehört.

Gute Nacht und Gruss Peter Practice

Freitag, Juli 28, 2006

Türkischer Regen

Seit wievielen Wochen hat es nicht mehr geregnet? Die paar Tropfen von heute Nachmittag reichen nicht, dass das Feuerwerksverbot in einigen Kantonen wieder aufgehoben wird. Leider ist der Basel-und-Zürich-verbindende-Zwischenplasmakanton der autofahrenden Ruebliköpfe nicht dazu bereit, deswegen braucht es noch eine Alternativstrategie zum 1. August. Lueginsland tönt gut und abends gibt es dann gepflegte Volksmusik. Wir werden berichten.

Heute zum ersten Mal ein türkisches Pide gegessen (mit Schafskäse und Ei), war megalecker. Salzhaushalt für die nächsten zwei Wochen im Voraus ausgeglichen, Durst wie ein Pferd. Lahmacun und Baclava waren beide alle, denn wir machen alles selbst. Komische Begründung, warum macht er mir dann keins? Wegen der drei Kinder oder was? EUR 7.50 für Pide und Yuflak (oder Yafluk?) zusammen, da kannste nix sagen. Lohnt sich auf jeden Fall, nach Deutschland rüberzufahren.

Ich werde oft gefragt, ob mein Koffer zwischenzeitlich eingetroffen ist. Nein, ist er nicht. Denke über die Reihenfolge der Ersatzbeschaffungen nach, der Rasierer ist vielleicht besonders dringlich, eventuell auch dieses kleine Nagelclipsding. Nochmal mit dem Plastikeinwegrasierer rumzumetzeln grenzt an Folter, da fühlt man sich gleich wie auf Guantanamo, fehlt nur der hübsche rote Overall. Aber das ist doch auf Kuba, die können doch bestimmt ab und zu so einen alten Amischlitten mieten, nach Downtown Havana cruisen und Zigarren kaufen. Und ist ja auch immer warm und schönes Wetter.

Bye for now
Peter Practice

Donnerstag, Juli 27, 2006

Hohe Tannen

Es blitzt die ganze Zeit, aber immer nur dahinten, nie mal hier. Die paar Tropfen merkt der Rasen gar nicht wirklich. Aber immerhin, es hat etwas abgekühlt. Der amerikanische Radfahrer hat Bier mit Testosteron drin getrunken, das wäre ihm beim Deutschen Reinheitsgebot von 1206 nicht passiert. Aber wenns doch stramme Wadeln macht. Geh Burschi.

1206 ist doch minus 86 Jahre bis zum Rütlischwur, oddr? Immerhin beschert uns das dieses Jahr vier freie Tage am Stück, vorausgesetzt man bekommt die Montagsbrücke genehmigt. Und das Wetter ist auch noch toll.

Der Koffer ist noch nicht von der Reise zurück, mich würde interessieren wer jetzt der neue Besitzer meines Rasierapparates wird. Ist auch noch ein Anzug von mir und ein paar getragene Klamotten drin, die hätte ich ohnehin bald gespendet. Die haben mir sogar eine Internet-Adresse gegeben, unter der ich das verlorene Gepäckstück verfolgen kann. Vielleicht hat der Samsonite ja bald auch seinen eigenen Blog, so mit Nachricht über die innere Befindlichkeit.

Muss rennen. Viele Grüsse Peter Practice

PS: Frage mich ja doch, wie das Testosteron ins Bier gekommen ist. Hat Jan da reingespuckt?

Dienstag, Juli 25, 2006

In Ann Arbor

Noch der gleiche Tag wie der mit dem Swissair-Lounge-Posting, allerdings viel später und ganz woanderst. In Detroit ist es genauso heiss wie zuhause. Im Wal-Mart Ypsilanti war ich bereits, allerdings ist der scheisse. Nix frisches und folglich auch kein NY Style Cheesecake am Kühlregal. Aber meine geplante Einkäufe konnte ich machen, drei Sack von Junk-Food für 30 US Dollars.

Das Mietauto ist ganz ok, ein "Mid-size", ein Chevrolet etwa so gross wie in zivilisierteren Gegenden eine S-Klasse mit Stern. Innen auch nicht der Plastikwahn sondern ein umledertes Lenkrad mit Controls für Radio und Tempomat darin und Holz an den Armaturen. Oder Holzersatz oder Imititation, was weiss denn ich.

Achso, ja, der Flug: War ebenfalls OK. Für den Ausfall des kompletten Unterhaltungssystems erhalten First Class-Passagiere 15'000 Meilen gutgeschrieben, die Business Class bekommt 10'000 und Eco geht leer aus. Geflogen ist die Mühle gut, aber innen hatte es einige Macken (Wackelkontakt bei Beleuchtung und Steckdose fürs Laptop, beim Nachbarn ging die Sitzverstellung nicht überall, etc.). War übrigens ein A330-300, wenn ich das noch richtig erinnere.

Jetz is aber mal Nachtruhe.
Gruss Peter Practice

Montag, Juli 24, 2006

Unterwegs

In der Swissair Lounge am Zürcher Flughafen. Wahrscheinlich gegen horrende Online-Verbindungsgebühren im Public WLAN. Von daher nicht ganz so öffentlich wie der Name des Dienstes es andeutet. Aber was ist schon günstig heutzutage? In der Schweiz gilt ohnehin: Wenn's nix kostet, kann es auch nicht taugen. Und: Je teuerer desto besser. Oder?

Nächster Versuch gegen Mittag, dann aus der LH Lounge in Frankfurt. Deren gibt es zwei. Eins an der Oder?

Gruss Peter Practice

Sonntag, Juli 23, 2006

Selbstportrait

Ich dachte, ein Foto wäre noch nett. Damit man sieht, wie ich..... Ist aber noch ein wenig bearbeitet, künstlerisch sozusagen.



Gruss Peter Practice
Also, ich gebe zu, das hier ist eine Testphase. Sonntagsnachmittags mal bei Google mehr reingeklickt und schnell schnell ein Blog angelegt. Aber man muss halt ein Blog haben, sonst is man nix, heutzutage. Dabei die Gewissheit, dass es eh' keiner liest und schon gar nicht über Suchmaschinen das hier findet.

Aber ma luegen, vielleicht ist es ja cool und wird was. Scheint jedenfalls einfacher zu sein, als mit Frontpage eine Website zu machen und dann hochzuladen. Das habe ich nämlich schon hinter mir, die ersten Versuche gingen zurück in die Weihnachtsferien 1999 (Single, daheim vor dem Computer gehockt, ein paar Sachen ausprobiert, kostenlose Webpages verwendet, and so on.) Die aktuelle Version ist auf www.hilsbos.com zu betrachten.

Also, schöns Tägli noch uns bis bald.
Gruss Peter Practice

Edward Hopper meets Gerhard Richter

Auch dieses ist mit dem SE W800i erstellt. Mir gefällt die Kombination helles Licht und harte Schattenwürfe mit der Unschärfe, die man von Gerhard Richter's S/W Arbeiten her kennt.

Gruss Peter Practice

Handyfotos

Habe ein paar Schnappschüsse mit dem Handy gemacht und wollte diese im Netz mal zeigen. Das erste nutzt die Panaoramafunktion in der Fotosoftware des Handy's, es werden drei Bilder nacheinander geknipst und dann zusammengesetzt. Die ersten zwei sind bei uns daheim im Garten aufgenommen, das dritte im Foyer des Shinawatra Tower 3 in Bangkok, Thailand.

Hardware: SonyEricsson W800i mit 2 MPixel Kamera. Kommentare willkommen!

Gruss Peter Pracice